„Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“

Podcast Beiträge 08.14.2023

Wie setzt man Employer Branding gezielt im Mittelstand um? Darum geht es in unserer heutigen HRM-Hacks-Folge mit Gast Marcus Merheim. Marcus Merheim ist Founder von Hooman Employer Marketing, einer auf Arbeitgebermarken spezialisierten Unternehmensberatung. Außerdem kann er auf eine mehr als zehnjährige HR-Erfahrung zurückblicken, zu denen unter anderem Unternehmen wie Xing und Deba gehören. Als Vorsitzender des Ressorts „Arbeitswelt der Zukunft“ ist Marcus seit Jahren im BDV ehrenamtlich tätig. Im Gespräch mit Alexander Petsch, Gründer des HRM-Instituts klärt er auf über strategische Zielsetzung bei der Markenbildung und wie wichtig eine offene Kommunikation sowie Teamwork beim Employer Branding sind.

Eine intensive Strategiephaseist Dreh- und Angelpunkt beim Employer Branding, um zum einen das eigene Unternehmenssetting besser zu verstehen und zum anderen beurteilen zu können, woran es noch mangelt bzw. was noch benötigt wird. Laut Marcus Merheim ist diese Phase der Startschuss und der Grundbaustein für drei weitere Phasen, die sich unterteilen in interne Kommunikationund dem offenen Austausch mit allen Mitarbeitern, die externe Kommunikationund schließlich dem Markenmanagement. Als Gemeinschaftswerk betrachtet werden alle Mitarbeiter integriert, auch die Geschäftsleitung sowie der Vorstand, um Status des Projekts, Zugehörigkeit sowie Transparenz zu vermitteln.

Gemeinsam das Thema des Employers Branding von innen nach außen reflektieren, bewusst machen und erarbeiten, darin sieht Marcus Merheim den Gewinn einer erfolgreichen Positionierungsstrategie. Denn Positionierungsstrategie bedeutet, eine Marke sauber herauszuarbeiten. Marken baut man nicht auf, sondern man definiert Positionierung, die dann zur Entwicklung oder zum Reifen einer Marke im Grunde genommen befähigen, so Merheim.

„Employer Branding ist viel mehr als Personalmarketing.“

Sind die strategischen Eckpfeiler erst mal gesetzt, lohnt es sich auch die eigenen Geschäftsprozesse im HR-Bereich anzuschauen, die Neupositionierung sauber einzuführen, sodass alle Mitarbeiter verstehen, worum es geht und Prozesse verankert werden können. Bei der externen Kommunikation, der dritten Phase der Employers Branding, geht es darum, die Positionierung in ein Kreativkonzept zu übersetzen, das Erscheinungsbild zu definieren und auch mal externe Unterstützung zu holen, wenn der eigene Blick fürs Besondere verloren gegangen ist. Employer Branding muss auch mal wehtun.Im letzten und vierten Schritt geht es dann ums klassische Markenmanagement. Denn Marken fallen nicht vom Himmel, die wachsen über Jahre, so Merheim.

Eine gezielte Kommunikation von innen nach außen sowie die gesamte Belegschaft von Anfang an mit auf die Reise zu nehmen, sei das Allerwichtigste für unternehmerischen Erfolg, dabei eine definierte Arbeitgeberpositionierung mit mehr Individualität generieren. Denn darum geht es für Marcus Merheim auch, man soll differenzieren. Es geht darum, nicht so zu sein wie jeder andere Arbeitgeber, es geht darum Dinge herauszuarbeiten, die einen differenzieren und gleichzeitig als Filter dienen können, damit sich die richtigen Menschen bewerben.

Employer Branding muss nicht viel kosten

Mit viel Eigenleistung und

weiterlesen auf Hrm.de

Alexander R. Petsch

CEO Chief Enabling Officer

Love to be in HR …. gut weiterlesen auf Hrm.de

Marcus Merheim

Founder

Marcus Merheim ist seit mehr als 12 Jahren in der HR-Welt unterwegs und setzt sich dabei mit den unterschiedlichsten Personalthemen auseinander. Inhaltlich liegt der Fokus des Digital- & Medienmanagers auf Employer Branding, Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung sowie Recruiting und Retention. Als Gründer von weiterlesen auf Hrm.de

HRM HACKS PODCAST

ad

NEWSLETTER STAFFINGpro

JETZT ABONNIEREN direct

UNSER YOUTUBE-KANAL

Anzeigen

Das könnte dich auch interessieren

paper plane

Newsletter

Erhalte die neuesten Nachrichten rund um das STAFFINGpro direkt in deinen Posteingang.

Mit dem Klicken des "News erhalten"-Buttons bestätigen Sie, dass Du unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen gelesen und akzeptiert haben.